SparkleShare | Tag | ohneKontur - der Blog https://www.ohnekontur.de ohne Linien und Kanten und trotzdem gefangen Fri, 28 Nov 2014 09:54:42 +0000 en-US hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.7.2 Dropboxalternativen, ein Resumee https://www.ohnekontur.de/2014/08/13/dropboxalternativen-ein-resumee/ https://www.ohnekontur.de/2014/08/13/dropboxalternativen-ein-resumee/#comments Wed, 13 Aug 2014 09:26:06 +0000 http://www.ohnekontur.de/?p=2611 Schon vor Snowden fand ich es spannend Services selber zu betreiben und zu verstehen wie die Techniken funktionieren. Der “Heilige Gral” in dieser Beziehung war und ist für mich zum großen Teil Dateisynchronisation. Quasi genau das was Dropbox macht, nur … Continue reading

The post Dropboxalternativen, ein Resumee first appeared on ohneKontur - der Blog.]]>
Schon vor Snowden fand ich es spannend Services selber zu betreiben und zu verstehen wie die Techniken funktionieren. Der “Heilige Gral” in dieser Beziehung war und ist für mich zum großen Teil Dateisynchronisation. Quasi genau das was Dropbox macht, nur halt eben ohne auf fremde Server angewiesen zu sein.
Um genau das zu realisieren habe ich mitlerweile diverse “alternative” Tools ausprobiert. Von Teamdrive über SparkleShare bis Owncloud war alles was irgendwie aufzufinden war früher oder später dabei. So richtig konnte allerdings keins der Tools den gesuchten Dropbox-Ersatz bieten.

Aber langsam, was ist das eigentliche Problem?
Ich habe zwei Rechner die ich sehr abwechselnd Benutze, und eine handvoll Dateien die ich mal hier und mal da brauche. Die gesuchte Software soll also die synchronisation der Datein bieten, so das die Datein offline auf den jeweiligen Rechnern zur Verfügung stehen. Die Software darf gerne mit einem Serverteil reden, dieser muss aber selbst betreibbar sein.

Was die Software nicht können muss:
Hellsehen können. Was ich damit meine ist, es ist klar das wenn Änderungen ein und der selben Datei gleichzeitig geschehen kann Software nicht zuverlässig sagen was das richtige ist. Das ist auch Okay, so lange dann einfach beide Dateien (z.B. mit unterschiedlichen Namen) weiterexistieren.

Die getestete Software:

Teamdrive – war die erste derartige Software auf die ich stieß (damals 2009). Daher ist mein Eindruck auf schon ein paar Tage alt, dennoch war er so ernüchternd das ich das nicht noch mal brauche. Zum einen erfüllte Teamdrive nur halb die Anforderungen, da es zwar die Daten die Synchornisiert werden auf einem beliebigen Webdav speicher ablegen konnte, aber zum Betrieb dennoch ein Teamdrive-Account benötigt wurde. Damals musste ich zudem beobachten, dass über die Email-Addresse welche ich nur für jenen Account verwendet habe nach einiger Zeit massiv Spam an kam. Zwar kann das Zufall sein, ein unschöner beigeschmack blieb trotzdem, und Teamdrive kann ich guten gewissens keinem Empfehlen.

Als Ersatz für Teamdrive tat sich bald SparkleShare auf. Bei Sparkleshare handelt es sich im Prinzip um ein Frontend für Git, was es zu Synchronisation tut ist nämlich das automatische commiten / pushen und pullen von git repos. Git zu erklären würde hier zu weit führen, nur so viel es ist ein Versionscontrollsystem zum verwalten von Sourcecode. Git an dieser Stelle zu verwenden ist eigentlich keine schlechte Idee, kommt allerdings mit dem ein oder anderen Nachteil: Git ist nicht gut geeignet größere Binärdateien zu verwalten. Auch vergisst git nicht, will sagen alle Dateien die über Sparkleshare synchronisiert wurden liegen, auch nachdem sie aus dem Ordner gelöscht wurden, noch im Git. Das muss kein Nachteil sein, aber man muss es eben wissen (und am besten noch wissen wie man mit git umgeht um diese Altlasten eventuell wieder loszuwerden wenns doch mal zu viel wird). Manchmal muss man halt unter die Haube, ansonsten tut SparkleShare aber sehr gut das was es soll und vorallem das ganze auch Cross-Platform unter Linux und MacOS (ja sogar auch Windows… ;) ).

Kurz darauf macht Owncloud gefühlt mit viel Wind von sich reden. Leider war das Ergebnis sehr ernüchternd, Owncloud kann sicher eine Menge, beim Dateisync zeigt es aber eher ein mangelhaftes Bild. Bei zwei gleichzeitigen Änderungen geht eine einfach Verloren, im nichts und ohne Hinweis. Das geht für mich einfach so garnicht, damit erledigte sich der Owncloud ausflug sehr schnell wieder.

Auch wenn SparkleShare seine Sache im Großen ganzen ganz gut macht halte ich natürlich weiter die Augen offen. So stieß ich die Tage auf ein scheinbar weniger bekanntes Tool namens OmniPresence. Dabei handelt es sich um ein Tool das von der Firma Omni geschaffen wurde, um Synchronisation für ihre eigene Software (OmniOutliner und OmniFocus) zu bieten. Allerdings Synchronisiert das Tool einfach einen Ordner und ist auch dafür gemacht Dateien unabhänig der OmniTools zu Synchronisieren. Als Backend spricht OmniPresence mit einem simplen Webdav-Server, wodurch auch größere und binärdateien kein Problem sind. Einziger Haken, OmniPresence gibt es leider nur für den Mac, sprich sobald es um Synchronisierung von Geräten geht bei denen nicht alle Macs sind scheidet OmniPresence leider aus.

Alles in allem bleibt als SparkleShare mein Favorit, allerdings finde ich OmniPresence von der Oberfläche und dem “Gefühl” her schöner ohne Linux support nützt mir das nur leider wenig.

The post Dropboxalternativen, ein Resumee first appeared on ohneKontur - der Blog.]]>
https://www.ohnekontur.de/2014/08/13/dropboxalternativen-ein-resumee/feed/ 4
Sparkleshare – der lange Ersehnte Datei sync https://www.ohnekontur.de/2011/02/15/sparkleshare-der-lange-ersehnte-datei-sync/ https://www.ohnekontur.de/2011/02/15/sparkleshare-der-lange-ersehnte-datei-sync/#comments Mon, 14 Feb 2011 23:47:35 +0000 http://www.ohnekontur.de/?p=1195 Pretext: Lange schon Suche ich nach einem Tool, dass es ermöglicht Dateien über mehrere Computer hinweg zu synchronisiern. Quasi etwas wie Dropbox, allerding mit der Möglichkeit die Daten auf dem eigenen Server abzulegen. Dies ist deshalb für mich wichtig, da … Continue reading

The post Sparkleshare – der lange Ersehnte Datei sync first appeared on ohneKontur - der Blog.]]>
Pretext:

Lange schon Suche ich nach einem Tool, dass es ermöglicht Dateien über mehrere Computer hinweg zu synchronisiern. Quasi etwas wie Dropbox, allerding mit der Möglichkeit die Daten auf dem eigenen Server abzulegen. Dies ist deshalb für mich wichtig, da ich beim synchronisieren nicht jedesmal überlegen mag, ob die Daten privat sind oder nicht.
Bisher gab es für dieses Bedürfnis keine richtige Lösung, allerdings wurde schon länger der Name “SparkleShare” in diesem Zusammenhang genannt. Sehr lange war dies nur ein Name, dann nur eine Linux-Version. Letztes Wochenende änderte sich dies jedoch und es kam der Mac Port.
Damit konnte es für mich losgehen.


Als erstes der Server:
Bei mir handelt es sich da um ein Debian system. Hier muss prinzipiell nur git installiert werden:

aptitude install git

Danach legen wir hier ein Repository an, gegen das wir syncen wollen. Dafür gibts sicher viele möglichkeiten, da ich das ganze wirklich nur als Datenhalde haben will bin ich wie folgt vorgegangen:

cd /home/server-user #ins Home-Verzeichnis meines Users wechseln
mkdir sync.git #ordner für das Repo anlegen (statt sync kann hier auch ein beliebiger anderer Name verwendet werden
cd sync.git #in den Ordner wechseln
git --bare init #git erstellen

Nun auf zu den Clients.

Als zweites der Mac client:
Hier muss prinzipiell lediglich die Application herruntergeladen werden ( zu finden hier ). In der Readme steht das git installiert sein muss, bei mir war das schon der Fall, wer git noch nicht benutzt hat hier gibts einen Installer für OSX. Nach dem Kopieren der Application, beim ersten Start, Fragt SparkleShare nach Name und Email-Adresse.
Nach dem ersten Überblick scheinen diese Daten lediglich zum erzeugen eines SSH keys verwendet zu werden. Also Dateneingeben und weiter. Im nächsten Schritt geht es um die Auswahl des Servers. Es werden die Optionen “Eigener Server”, “Github” und “Gitorious” angeboten. Hier unterbrechen wir das Setup kurz (fenster in den Hintergrund schieben), wechseln ins Terminal, um den durch SparkleShare erzeugen SSH key auf dem Server freizuschalten.

cd ~/.config/sparkleshare/  #Verzeichnis in dem der Key liegt (unter dem Namen name.email.key)
cat name.email.key.pub #Publickey ausgeben (etwas der Form ssh-rsa AAAA... )

Jetzt den Public-Key kopieren und auf dem Server in die Datei ~/.ssh/authorized_keys einfügen (sollte genau eine Zeile sein).
Ist das geschehen zurück zur SparkleShare einrichtung, Fenster also wieder nach vorne holen.
Wir bleiben bei der Option eigener Server. Als Adresse wird “ssh://server-user@serverdomain.de” eingeben, als Verzeichnis “/home/server-user/sync”.
Im Anschluss cloned SparkleShare das Repo, dies sollte da es leer ist schnell gehen. Danach ist das Setup beendet.

Als drittes ein Linux client (Ubuntu):
Sorry, das hier immernoch nichts kam,
ich hab in den letzten Monaten schon mehrfach versucht sparkleshare unter ubuntu sauber zum laufen zu bringen. Hat leider nicht wirklich geklappt :( Daher bisher auch noch kein Beschreibung

The post Sparkleshare – der lange Ersehnte Datei sync first appeared on ohneKontur - der Blog.]]>
https://www.ohnekontur.de/2011/02/15/sparkleshare-der-lange-ersehnte-datei-sync/feed/ 15